Spielmannszug Wehr e.V.

Aktuelles

500 Euro Belohnung für unser Engagement


Das Vorstandsmitglied der Volksbank Heinsberg, Klaus-Dieter Kroll, und Filialleiter Frank Dohmen haben uns anlässlich des jährlich in Gangelt stattfindenden Spendentages in der Volksbank Heinsberg mit 500 Euro für unser ehrenamtliches Engagement belohnt. Bankdirektor Kroll war voll des Lobes für unseren Verein. Er betonte, dass viele Aufgaben ohne die Arbeit von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen gar nicht mehr bewältigt werden könnten.



Vor dem Hintergrund leerer öffentlicher Kassen sieht sich die Volksbank aufgrund der Verbundenheit mit den Menschen in der Region in der Pflicht, finanzielle Unterstützung zu leisten. „Praktisch als Belohnung für alle, die mit ihrem Einsatz das gesellschaftliche Leben attraktiv gestalten und sich ehrenamtlich sozialen und karitativen Aufgaben widmen“, unterstrich Kroll die Intention der Spendenvergabe in seinem Haus. Das Foto zeigt unseren Kassierer Frank Stassen bei der Spendenübergabe mit Volksbank-Vorstandsmitglied Klaus Dieter Kroll (links) und Filialleiter Frank Dohmen (rechts). An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals recht herzlich bei der Volksbank für diese großzügige Unterstützung.

Viel los im Herbst...

Nach unserer Kirmes war noch einiges los im Herbst....


Am Sonntag nach unserer Kirmes waren wir gemeinsam mit unserer Schützenbruderschaft beim Bundeschützenfest in Heinsberg unterwegs...



Mitte September hieß es dann: Schafft es der Spielmannszug, die Probe in Höngen zu crashen...?!?!??? Antwort: Na klar! Er hat es geschafft!!! Zwinkernd Den Spaß als Hochzeitsüberraschung für Iris und Philipp haben wir uns nicht nehmen lassen, und so fanden sich an einem Mittwochabend 11 wagemutige Wehrer an der Höngener Schützenhalle ein, um dem TPFC einen kleinen Besuch bei der Probe abzustatten....Überraschung gelungen....und etwas später ist es auch geworden.

Beim Polterabend von Iris und Philipp Ende September haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, den beiden ein Ständchen zu bringen...


Am letzten Septemberwochenende feierte dann das Trommler- und Pfeiferkorps Hillensberg sein 50jähriges Bestehen. Zum Festabend folgten wir gemeinsam mit den anderen Selfkantvereinen der Einladung und gestalteten einen gemeinsamen, musikalischen Konzertabend im benachbarten Bergdorf. Sonntags ging es dann gemeinsam mit unseren Schützen natürlich nochmals im Rahmen des Kirmesaufzugs auf die knapp hundert Hillensberger Höhenmeter.


OLS 2017

Am 2. Juli nahm unser Spielmannszug gemeinsam mit der St. Severinus Schützenbruderschaft zum zweiten Mal beim "Oud Limburgs Schuttersfeest" (OLS) teil. Diesmal führte uns unsere Reise ins nahegelegene Merkelbeek (NL).

   
Ein Großteil der Spielleute und Schützen traf sich schon recht zeitig am Mittag in Wehr, um mit dem Fahrrad die knapp 6 Kilometer nach Merkelbeek zurückzulegen. Dort kamen wir dann zeitig mit den übrigen Vereinsmitgliedern und unseren Majestäten auf dem Festgelände an, so dass wir noch eine ganze Zeit auf unseren Auftritt warten mussten.
  
Durch reichlich Erfrischungsgetränke und dem ein oder anderen gemeinsamen Ständchen mit anderen teilnehmenden Vereinen (der Festwiesenpolka kennt ja keine Grenzen), bekamen wir die Zeit aber gut rum und kamen vom guten ins schlechte und dann wieder ins gute Wetter. Als wir letztlich an der Reihe waren, strahlte Gott sei Dank wieder die Sonne....
  
Nun ja....wirklich aufgerufen wurden wir als Nummer 150 im Aufzug ja nicht, lediglich die Bestätigung im Vorfeld per E-Mail war gesicherte Information. Dennoch begaben wir uns zum Aufstellplatz und konnten uns schließlich als vorletzter Verein in den langen Festzug einreihen.

Was soll man sagen, so ein OLS muss man einfach miterlebt haben. So viele Zuschauer, so viel Applaus, so viel Wertschätzung...das haben wir seit dem letzten OLS vor vier Jahren in Grevenbicht nicht mehr gehabt und das ist auch schwer zu toppen. Da macht das Spielen und Marschieren umso mehr Spaß!

Unser bezauberndes Königspaar Janine und Karsten mit ihren schmucken Adjutanten Vivian und Stephan bildete den krönenden Abschluss eines tollen Aufzugs und erhielt von allen Seiten große Anerkennung. Zuschauer, die kurz vor Ende eigentlich schon den Heimweg antreten wollten, packten noch einmal ihre Kameras aus, applaudierten und jubelten den Schmuckstücken unserer Schützenbruderschaft zu.

Letztlich war es ein langer, aber sehr schöner Sonntag im niederländischen Merkelbeek, den wir sicher noch lange in Erinnerung halten werden. Das niederländische Fernsehen war auch vor Ort. Unser Auftritt kann auf der Internetpräsenz von Limburg 1 recherchiert werden.

Wat eh Wehr!

Kirmes 2017

Anfang September startete mit unserer Kirmes wieder die Fete des Jahres in Wehr. Vier Tage Tradition und Brauchtum pflegen, Freunde treffen und gemeinsam feiern.

Die üblichen Vorbereitungstage gingen dank vieler Helfer schnell rum und so stand am Freitagabend mit der „80 Cent Party“ das erste Highlight auf dem Festzelt an der Severinusstraße auf dem Programm. 15 Jahre nach seiner Premiere in Wehr heizte DJ Raja den jungen und junggebliebenen Besuchern mal wieder so richtig ein. Über 1000 Partygäste strömten an diesem Abend ins Wehrer Festzelt und feierten bis tief in die Nacht.






Der Kirmessamstag stand dann ganz im Zeichen des jungen Königspaares Marc Schürmann und Bonnie Huken. Nach dem traditionellen Kirchgang wurde das Königspaar mit Gefolge am Königshaus abgeholt und zum Festzelt geleitet. Zum Königsball, bei dem die Ehrung verdienter Schützen sowie die Königshuldigung nicht fehlen durften, heizten die OFM – Coverband sowie Schlagerstar Dennis Kranz den Feiernden mächtig ein.


Am Sonntag stand dann der große Festumzug durch Wehr auf dem Programm, wobei die St. Severinus Schützenbruderschaft Wehr wie in jedem Jahr die befreundete St. Michael Schützenbruderschaft aus Hillensberg begrüßen durfte. Nach dem Festzug folgte noch ein langer Dämmerschoppen, ehe das Königspaar zu später Stunde noch nach Hause gebracht wurde.








Der Kirmesmontag wurde dann traditionsgemäß mit einem gemeinsamen Kirchgang eingeläutet, ehe sich Vereine und Dorfbewohner zum Frühstück für alle auf dem Festzelt einfanden. Nach dem Frühstück folgte noch ein kleiner Frühschoppen, ehe man sich mit Klompen auf den Weg zum König machte. Nach dem Klompeaufzug startete auf dem Festzelt der Klompeball, mit dem eine wieder einmal tolle Kirmes zu Ende ging.








Schön war es! Ein großes Dankeschön an alle Helfer und Vereinsfreunde, die bei der Durchführung des Festes geholfen haben.

Plakette 2017

Es ist Sonntag, der 25. Juni 2017…es ist der Sonntag, den sich so manch einer vielleicht etwas dicker im Kalender angestrichen hat, denn es steht die Ausspielung der Selfkantplakette an.

Beim Durchspielen der Stücke am Vormittag kommen nochmal Erinnerungen ans Vorjahr auf und so langsam macht sich auch die übliche Anspannung breit. Erst spät im Frühjahr hatten wir uns auf die Kombi für unseren Auftritt bei der Selfkantplakette festgelegt, zur Zufriedenheit aller dann aber doch eine gelungene Punktlandung vollbracht.

„Habt Spaß und seid selbstbewusst!“ gibt uns unsere frisch examinierte Dirigentin mit auf den Weg, wenige Augenblicke später sind wir auch schon auf dem Weg nach Höngen. Im Aufzug Nummer 9, beim Bühnenspiel Nummer 5. Wenigstens wird es nicht schon wieder so eine lange Warterei wie im Vorjahr.

                                                                                                  Die letzten Meter mit Plakette :-)

Im Aufzug und Vorbeimarsch präsentieren wir uns von unserer besten Seite und haben auf Grund des ungewohnt frühen Startplatzes am Ende gar nicht so viel Zeit….und schon geht’s los!
Nun ist es immer schwer, wenn man als Titelverteidiger ins Rennen geht….die hohen Erwartungen von außen, die eigenen Hoffnungen und Wünsche…monatelanges Proben soll letztlich ja nicht umsonst gewesen sein, ein Platz auf dem Treppchen wäre schon schön. Also geben wir Gas. Ein letztes Mal „Gubaras“ auf der Plakette, gefolgt von unserer „Tarzan Selection“….es macht Spaß, es hört sich gut an, geschafft! Noch schnell die Instrumente verstauen und dann kommt der gesellige Teil des Tages.



 

Etliche Erfrischungsgetränke später wird noch schnell gemeinsam mit den anderen Vereinen der Selfkantmarsch heruntergerattert, ehe endlich die Preisverteilung ansteht. Die Hoffnung stirbt zuletzt! In Aufzug und Vorbeimarsch gehen wir leer aus, erfahren später, dass wir jeweils Vierter geworden sind. Dann steigt die Spannung…es geht um das Bühnenspiel… Dritter wird Saeffelen, Glückwunsch! Die Schalbrucher werden Zweiter, Gratulation! Und dann kommt’s….hat Höngen den Heimvorteil nutzen können oder sollten wir es etwa tatsächlich wieder geschafft haben?! Gewonnen hat………………die erste Silbe reicht schon….. danach hallt ein Urschrei durchs Zelt, unser Anflug von Hoffnung ist sofort wieder passé. Gewonnen hat das Trommler-, Peifer- und Fanfarenkorps Höngen. Herzlichen Glückwunsch bzw. schade…aber wo sind wir gelandet?! Alle „Proficiats“ der Welt, die uns das Preisrichter-Duo auf die Bewertungsbögen geschrieben hat, sollten am Ende nicht reichen und so landeten wir vor Havert und Isenbruch hinter den Spielleuten aus Süsterseel auf dem fünften Platz.

Was soll man sagen. Schade! Ärgerlich? Vielleicht. Unterm Strich waren wir alle, inklusive unserer Dirigentin Joëlle, aber sehr zufrieden mit und überzeugt von unserem Auftritt bei der diesjährigen Plakette. Bestärkt wurden wir dabei durch viele Zusprüche anderer Dirigenten, Musiker und Zuhörer, die fast fassungsloser waren als wir selber. Aber was soll’s! Gewinnen kann man nun mal nicht jedes Jahr und immerhin hatten wir das Ding jetzt nochmal ein schönes Jahr
lang.








Schon vorher stand fest, egal wo wir landen, heute wird noch gefeiert. Unser Plan, das Wehrer Dorfzentrum am Sonntagabend noch zu beleben wird relativ schnell verworfen und so bleiben wir mit einer trink- und stimmgewaltigen Auswahl gut gelaunter „Feier-Biester“ auf dem Höngener Festzelt kleben. Und was so langsam ins Rollen kam, wollte gar nicht mehr aufhören. Begleitet von Alleinunterhalter….ja wie hieß er noch gleich….haben wir das Zelt gerockt und gezeigt, dass man sich auch mit einem fünften Platz durchaus feiern kann. Gemeinsam mit freudetrunkenen Schalbruchern, etwas ruhigeren Saeffelenern, glückseligen Süsterseelern und recht müden Höngenern, die sich natürlich auch um ihre schottischen Gäste kümmern mussten, haben wir das Zelt gerockt…Schunkeln hier…Karawane dort….und plötzlich steht der Peter mit unserer Fahne auf Bühne und Theke….Mensch, war das ne Sause. Man hätte glatt meinen können, wir hätten die Plakette gewonnen. Aber, Ende gut alles gut! Nächstes Jahr greifen wir wieder an und freuen uns jetzt erstmal auf die schönen Auftritte der Sommersaison und tolle Proben mit unserer Dirigentin Joëlle. Wir haben noch viel vor!